Offene Tabs #3
Pure Mathematik zeigt: Eine Geburtenrate von 1,5 über vier Generationen würde ein Schrumpfen der Bevölkerung um 74 Prozent bedeuten. Hier ein Beitrag, der darüber nachdenkt. Österreich hat eine Geburtenrate von 1,3. Laut ChatGPT Pro bleiben nach vier Generationen von neun Millionen Menschen nur mehr 1,32 Millionen übrig.
Ich habe die Debatte um Ceuta nur am Rande mitbekommen, das hier ist aber ein guter, nachdenklicher Text dazu von Mark Schieritz. Eine Einordnung der New York Times lest ihr hier.
Ein Reel von IShowSpeed hat den Rekord für die meisten Aufrufe binnen 24 Stunden gebrochen.
Monika Helfer ist gestorben. Eine berührende Widmung in der Presse.
Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist weiter minimal.
Einleitungen sollten verboten werden, schreibt Anne-Kathrin Gerstlauer. Ich stimme zu. Einer der besten Tricks, wenn ich Texte gegenlese: Den ersten Absatz streichen. Er fehlt fast nie. Ich überspringe ihn auch meistens, wenn ich Zeitung lese.
Chinesische KI-Modelle überholen US-Konkurrenten bei der Token-Nutzung.
Der Psychologe Paul Bloom fragt sich: Sind Eltern bessere Menschen? Es kommt darauf an. Sie denken stärker an die Zukunft der Menschheit. Das ist gut. Sie sind aber auch more parochial, also diskriminieren eher Menschen, die nicht zu ihrer eigenen Familie gehören. Siehe etwa jedes Fußballmatch mit Eltern im Publikum.
Spencer Greenberg macht eine Studie dazu, welche Menschen für wen attraktiv sind. Dauert zehn Minuten und macht Spaß.
Spotify und Netflix zahlen Jay Shetty 100 Mio. Dollar über drei Jahre für die Rechte an seinem Podcast. Ob die schon mal von Erklär mir die Welt gehört haben?
Spannende Gedanken zur »Kultur der Ehre«: Sie ist zum Teil ein Überbleibsel aus Regionen, die lange kaum funktionierende staatliche Strukturen hatten.
Forscher:innen haben eine KI namens »Evo« trainiert, die den Programmcode für gänzlich neue Viren zur Verfügung stellt. Das ist gut, weil Viren oft sehr nützlich sind, aber schlecht, weil sie auch sehr gefährlich sein können.
Tolle Arte-Doku über junge Franzosen, die Bauernhöfe ohne familiäre Nachfolge übernehmen.
Die Journalistin Jasmine Sun erklärt bei Ezra Klein, warum sieben von zehn US-Amerikaner:innen gegen den Bau von KI-Datenzentren sind. Sie sind riesig und hässlich, ihr Nutzen ist diffuser als bei Autofabriken und viele Menschen sehen KI als das Projekt einer weirden Elite, das mit ihrem Leben wenig zu tun hat (fair). Allgemein gilt: Die meisten Menschen mögen keine Veränderung.
Was ich gerade lese: »Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag« von David Allen. Inspiriert davon organisiere ich meine To-do-Listen neu. Mehr dazu bald in einem eigenen Beitrag. Ein Roman, der mich gerade begeistert: »Ein wenig Leben« von Hanya Yanagihara.


